Favoriten siegen beim 4. Olympia-Alm Cross
Trotz widriger Bedingungen gab es großartige Leistungen

Der Fernblick in die Berge und auf die Stadtsilhouette blieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am diesjährigen Olympia-Alm Cross verwehrt. Trotzdem waren alle mit Begeisterung und Eifer dabei. Insgesamt hat man 447 Meldungen registriert. Letztlich wurden 381 klassifiziert. Ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr.

Höhepunkt war wiederum der TOP-Lauf der Männer und Frauen. In beiden Klassen gab es die erwarteten Favoritensiege. Bei den Frauen bildete sich bald nach dem Start eine Fünfergruppe, die fortan das Rennen bestimmte. Nach drei von sechs Runden, erarbeiteten sich die Slowenin Marusa Mismas, Brendah Kebeya und die Österreicherin Nada Pauer einen klaren Vorsprung vor dem Rest des Feldes.

Nur Mäki Kristiina von PSK Olympia Prag konnte noch einigermaßen Anschluss halten. In der letzten Runde verlor Marusa nach einem Ausrutscher an einer Steigung kurz den Anschluss und es schien so, als wäre der Sieg für sie unerreichbar. Die erfahrene Hindernisspezialistin kämpfte sich aber mit einer Energieleistung an die beiden Führenden heran. Ca. 300 Meter vor dem Ziel musste Nada Pauer etwas abreisen lassen.

Kebeya und Marusa stürmten beide gleichauf dem Ziel entgegen. Den stärkeren Schlussspurt hatte schließlich Marusa und siegte knapp in 24:07,7 Minuten vor der Vorjahrssiegerin Kebeya (24:08,2 Minuten). Dritte wurde die für VfB Friedrichshafen startende Nada Pauer (24:15,1 Minuten). Die höher eingeschätzte Tschechin Kristiina Mäki belegte Platz vier.

Auch bei den Männern ging es von Beginn an flott zur Sache. Es bildete sich noch in der ersten Runde eine Spitzengruppe, bei der die Führung ständig wechselte. Mit dem Fortgang des Rennes bestimmte Jossief Tekle von der LG Reischenau-Zusamtal das Tempo. Filimon Abraham, LG Telis Finanz Regensburg, Konstatin Wedel, LAC Quelle Fürth, Jakub Zemanik Vitkovice/CZE, Thorben Dietz, LG Vulkaneifel und Endisu Getachwe, Quelle Fürth, hingen an seinen Versen.

Nach der Hälfte des Rennens erarbeitete sich Tekle einen kleinen Vorsprung, den er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Filimon Abraham lieferte sich dahinter mit Konstantin Wedel einen packenden Endspurt um Platz 2 und 3, den er knapp für sich entschied.

Das Ergebnis bei den Männern ergab folgenden Zieleinlauf:
1. Jossief Tekle, 21:09,7 Min., 2. Filiman Abraham, 21:12,7 Min., 3. Konstantin Wedel, LAC Quelle Fürth 21:13,0 Min., 4. Thorben Dietz, 21:45,8 Min., und 5. Getachwe Endisu, Quelle Fürth, 22:13,0. Konstantin Wedel wurde in dem Klassefeld somit bester deutscher Läufer. Die Lokalmatadoren Gabriel Allgayer und Johannes Hillebrand (LG Stadtwerke München), landeten auf den Plätzen 8 und 11.

In der Klasse U 18 siegte bei den Burschen Dion Heinal, TV 48 Erlagen. Bei den Mädels siegte die Deutsche Meisterin U18 im Triathlon vor der Deutschen Vizemeisterin Sophia Rohr.

Die Langstrecke gewann Marchelo Kunzelmann-Loza, LG Telis Finanz Regensburg, bei den Frauen siegte Lena Absmeier LG Passau. An der Stecke war als Zuschauer und Betreuer Altmeister Günter Zahn, der auch die Siegerehrung in dieser Klasse vornahm.

20 Mutige ließen es sich nicht nehmen, eine 1200m-Runde barfuß zu absolvieren.

Für den Veranstalter, dem Förderverein Leichtathletik & Event und die tolle Strecke, an ehemals olympischer Stätte, gab es von allen Seiten Lob und Anerkennung.

WSt